Aktuell 2/2008

SAVE Foundation und SAVE Netzwerk

 

 

Home
Aktuell
SAVE Foundation
Monitoring Institute
Projekte
Publikationen
Konferenzen
SAVE Netzwerk /
Links
Stiftungsrat
Unterstützung
Downloads
Kontakt

English version
Version française

Arche Netzwerk
Agrobioversity.Net

Epidemien (engl.)

 

=> Link zum SAVE eNews Archiv (vierteljährlich erscheinende PDF-Ausgaben von "Aktuell")

 

eNews: 22. Juli 2008:

 

Dagene und SAVE Jahrestreffen 2008 in Kozard, Ungarn

SAVE Foundation und das SAVE Netzwerk konnten von 12.-14. Juni zusammen mit der Dagene - "Association for the Conservation of Animal Breeds in the Danubian Region" - ihr Jahrestreffen in Ungarn durchführen. Kozard, ein kleines Dorf nordöstlich von Budapest, ist ein Musterbeispiel für ein gelungenes Projekt ländlicher Entwicklung in Ungarn und ein exzellenter Konferenzort für beide länderübergreifenden Organisationen.


der Organisator Pal Hajas beim Vorstellen des Apple Valleys von Kozard

15 Jahre SAVE Foundation
Im Restaurant Vadvirag (Wildblume) in Kozard wurden die Sitzungen der SAVE-Kommissionen durchgeführt. Dieses Jahr konnte zum 15. Mal ein SAVE Meeting durchgeführt werden, ein stolzes Jubiläum für die noch junge Organisation. Erfreulich ist, dass neben den vielen neueren SAVE Partnerorganisationen, auch die Gründungsorganisationen und ihre Geschäftsführungen immer noch aktiv und engagiert am Europäischen Netzwerk mitarbeiten. In diesem Zusammenhang ist festzustellen, dass insbesondere im osteuropäischen und im südosteuropäischen Raum noch viel Energie notwendig ist, um Partnerorganisationen zu etablieren und Netzwerke aufzubauen um die Leben-derhaltung alter Rassen und Sorten sicher zu stellen.

In der offenen Sitzung der Projektkommission wurden neben diversen laufenden Projekten auch die Fortschritte im Arca-Net und ELBARN, Entwicklungen bei diversen Aktivitäten und Projekten vorgestellt und besprochen. Mit 10 Stiftungsräten aus 8 Ländern wurden die Beschlüsse für das nächste Projektjahr in der Sitzung des Board of Directors gefasst. Riccardo Fortina, R.A.R.E:, Italien, wurde für eine weitere Amtsperiode bestätigt. Der European Agrobiodiversity Day (EAD) wird nun ab 2008 regelmäßig am 29. September, dem St. Michaels Tag, durchgeführt werden. Ergänzende Richtlinien für die Aufnahme von Institutionen in das Arca-Net (www.arca-net.info ) wurden intensiv diskutiert und beschlossen. Eine Sonderausgabe der SAVE eNews, in denen sich alle Partner mit ihren aktuellen Aktivitäten vorstellen, wurde neben vielen weiteren Beschlüssen und produktiven Diskussionen angeregt.

Vermarktung traditioneller Nutztiere & Kulturpflanzen im Tourismus
Neben dem Jahrestreffen des SAVE-Netzwerkes und der Dagene wurde eine gemeinsame Konferenz zum Thema "lokale Produkte und ländlicher Tourismus" durchgeführt. Aus verschiedenen Ländern wurden Beispiele erfolgreicher Vermarktung und Erfahrungen dargelegt. Vom europaweiten Blickwinkel zur Situation der ländlichen Entwicklung bis hin zu konkreten Beispielen nachhaltiger Nutzung und Vermarktung wurden die Möglichkeiten zur In-Wert-Setzung alter Rassen und Sorten beleuchtet. Die einzelnen Präsentationen siehe:
http://www.save-foundation.net/Conferences/Kozard.htm

Ein Abend mit traditioneller ungarischer Folklore und lokalen Produkten von Mangalitzaspeck und -braten bis zu verschiedensten Broten, Früchten und Kuchen sowie lokalen Getränken rundete die Konferenz kulturell und kulinarisch perfekt ab. Im Anschluss fand eine gemeinsame Exkursion statt, an der wiederum diverse lebende Beispiele vom Tier zum Produkt, vom Bauernhof zum Tourismuskonzept erlebt werden konnten. Ein herzlicher Dank an dieser Stelle den Organisatoren vor Ort, insbesondere an Pal Hajas, von der Agroservice Group "EurAgro", für die perfekte Organisation.

 

Das Gyimesi Racka Schaf,
eine alte ungarischen Rasse…

… und verschiedene Käsesorten dieser Rasse als Beispiel für eine erfolgreiche In-Wert-Setzung

 

Crop Wild Relatives
(wilde Verwandte unserer Kulturpflanzen)

"Crop Wild Relatives"(CWR) sind mit Nahrungs- und Futterpflanzen verwandte Wildarten. Im weiteren Sinne können hierzu alle Pflanzen mit sozioökonomischer Bedeutung wie Forst- und Zierpflanzen, Industriepflanzen, Aroma- und Medizinalpflanzen etc. gerechnet werden. Die genetische Vielfalt von CWR ist essentiell für die Pflanzenzüchtung und von großem wirtschaftlichen Wert. CWR sind ferner essentielle Komponenten von natürlichen und semi-natürlichen Habitaten weltweit (siehe http://www.pgrforum.org/index.htm).

Das Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (CBD) und der Internationale Vertrag über die Pflanzengentischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft (International Treaty) verpflichten die Unterzeichnerstaaten, den Schutz genetischer Vielfalt im natürlichen Lebensraum zu fördern. Daher sind die Unterzeichnerstaaten verpflichtet, eine nationale Unsetzungsstrategie zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der CWR zu erarbeiten. Verschiedene europäische Staaten haben bereits nationale Listen mit CWR zusammengestellt (Finnland, United Kingdom, etc.). 60-90% der einheimischen Flora eines Landes können gemäss diesen Untersuchungen zu den CWR gezählt werden.

In der Schweiz wird derzeit unter Federführung der Schweizerischen Kommission zur Erhaltung der Kulturpflanzen (SKEK) eine nationale Umsetzungsstrategie zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung von mit den Kulturpflanzen verwandten Wildarten (CWR) erarbeitet: Es werden Handlungsfelder definiert, in denen Kriterien zum Erhaltungswert und der Erhaltungsdringlichkeit von CWR in der Schweiz erarbeitet und gewichtet werden. Bereits in der Ad hoc Gruppe zur Erarbeitung des Konzeptes wird eine enge horizontale und vertikale interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und Erhaltungsorganen der Kulturpflanzen realisiert. So werden Synergien ge-nutzt und Doppelspurigkeiten in der Erhaltungsarbeit verhindert. Eine prioritäre Frage ist, für welche Arten die Schweiz eine besondere Verantwortung trägt. Ca. 60-80% der Schweizer Flora können als CWR-Arten eingestuft werden. Daher werden Kriterien für eine prioritäre Liste entwickelt und eine Gewichtung vorgenommen. Eine Positivliste wird mit den bereits existierenden Listen "Crops of Switzerland", der Aroma- und Medizinalpflanzen etc. abgeglichen. Die Gefährdungslisten der Schweizer Flora (http://www.zdsf.ch/index.php?page=roteliste) sowie bestehende Inventare von Wildarten zeigen dann auf, wo Handlungsbedarf bestehen könnte. Alpine Pflanzen und hier besonders die Aroma- und Medizinalpflanzen könnten eine herausragende Rolle für die Erhaltungsarbeit der Schweizer CWR spielen. Die konzeptionelle Arbeit soll bis Ende das Jahres 2008 abgeschlossen sein.

Für weitere Informationen: http://www.cpc-skek.ch.

 

Konferenz:
Umsetzung der Alpenkonvention und deren Berglandwirtschafts-Protokoll:
Möglichkeiten der Förderung der Agro-Biodiversität & Langfrist-Monitoring

Die Konferenz, die vom 20.-21.5.2008 in Bozen stattfand, wurde von der Alpenkonvention in Kooperation mit dem Monitoring Institute und der Autonomen Provinz Bozen organisiert. Inhaltlicher Ausgangspunkt der Konferenz war das Protokoll "Berglandwirtschaft" der Alpenkonvention. Die Konferenz stützte sich ebenfalls auf die Kern-Studie des SAVE-Monitoring Institutes "Alpine Delphi: Langzeitmonitoring von Agro-Biodiversität in der Alpenregion". Viele interessante Themen bezüglich Agrobiodiversität in der Alpenregion wurden beleuchtet und diskutiert: die Signifikanz von Agrobiodiversität für die Region Alto Adige, Strategien und Förderung, langfristiges Monitoring in der Alpenregion, die "Alpine Delphi" Studie, das Protokoll "Berglandwirtschaft" der Alpenkonvention und das Alpenbeobachtungs- und Informationssystem ABIS/SOIA.

Während des 2.Teiles des ersten Tages lag der Fokus auf langfristiger Unterstützung und Monitoring von Agrobiodiversität sowie der Identifikation wichtiger Themen und zukünftiger Herangehensweisen. Der zweite Tag der Konferenz war spezifischen Aktivitäten im Bereich der Agrobiodiversität im Alpenraum gewidmet.


Jean Gault, Sard-M, FAO

Während der Diskussionen wurden die wichtigsten und kontroversesten Themen in Bezug auf Agribiodiversität im Alpenraum identifiziert. Aus diesen Diskussionen zwischen Vereinen, Forschungsinstitutionen und anderen Akteuren entwickelten sich die folgenden Themen:

  • dringende Notwendigkeit für internationale Kooperation und Koordination
  • Standardisierung und Harmonisierung von Daten
  • Langfristiges Monitoring
  • Netzwerkbildung zwischen Fachleuten
  • Einbindung einer breiteren Öffentlichkeit in Erhaltungsmaßnahmen
  • Rolle des Tourismus
  • Gemeinsame Verantwortung von Produzent und Konsument
  • und schließlich der Ruf nach finanzieller Unterstützung für bestimmte Mecha-nismen zur Erhaltung traditioneller Kulturpflanzenvarietäten und Nutztierrassen.

Während der Konferenz kamen auch andere Themen auf, wie:

  • grenzübergreifende Harmonisierung der Herdbücher und anderer Methoden des Zuchtmanagementes
  • Vertrauensbildung zwischen Akteuren in den verschiedenen beteiligten Ländern
  • Bedeutung der Rentabilität von Agro-Biodiversität im Hinblick auf die Motivation der Produzenten
  • Erzeugung eines Mehrwertes, bedeutend für Bauern und Konsumenten im Hin-blick auf Interesse und Motivation

Als Anschlussmaßnahme dieser Konferenz evaluiert SAVE Foundation die Möglichkeiten, Akteure über die Schaffung eines "Alpine-Net" als Teil der SAVE Website http://www.agrobiodiversity.net/alps/ zu vernetzen. Ein Konzept für die Sammlung und Lagerung traditionellen Wissens - das Wissen, das mit den traditionellen Nutztieren und Kulturpflanzen verbunden ist - wird derzeit entwickelt.

Das SAVE-Monitoring Institute ist ausgesprochen dankbar für die Möglichkeit, die die Alpenkonvention und die Autonome Provinz Bozen mit der gemeinsamen Durchführung dieser Konferenz geboten haben, und freut sich auf gemeinsame zukünftige Arbeit an diesen Themen.

 

Bewertung von 5 aktuellen Herdbuch Software Programmen mit Stammbaum-Analyse

Innerhalb von Erhaltungsprogrammen für gefährdete Arten ist einer der wichtigsten Aspekte den Inzuchtanteil in einer Population gering zu halten. In diesem Artikel stellen wir 5 Software Programme vor, die Ihnen beim Management Ihrer Population nützlich sein könnten. Die vorgestellten Programme wenden sich mit verschiedenen Schwerpunkten an unterschiedliche Zielgruppen.

Aufgrund der Komplexität der Software beschreiben wir hier nur kurz die Programme zu einer ersten Orientierung. Der umfassendere Vergleich der Programme mit ihren technischen Details in einer Liste kann von folgender URL herunter geladen werden:
http://www.save-foundation.net/docu/de/Herdbuch_Analyse_Software.pdf. Falls Sie die Software zur Herdbuchführung benötigen oder um Veränderungen in der genetischen Variabilität oder Veränderungen in der Populationsstruktur zu beobachten, sollten Sie die Software hinsichtlich Ihrer eigenen Bedürfnisse und Fragestellungen testen.

Tierdatenbank ZVSN
ist hauptsächlich ein Zuchtbuchprogramm für den Praktiker im Bereiche der Erhaltungszucht, wobei auch Eingabemöglichkeiten für Leistungen und Beurteilungen existieren. Zudem können Inzuchtanalysen wie die Identifizierung der genetischen Präsenz oder auch Inzuchtkoeffizienten ermittelt werden.
Zielgruppen sind hauptsächlich Tierhalter, Herdbuchführer oder Personen, die für das Populationsmanagement in Erhaltungsprogrammen verantwortlich sind. Kurt Steiner (Autor) kann direkt für Support, Datenpflege und Datenanalyse angesprochen werden.

Breeders Assistant
ist eine Stammbaum- und Datenhaltungssoftware für Züchter. Zudem gibt es Möglichkeiten für Inzuchtanalysen, Anpaarungsplanung sowie die Vorhersage von Geno- und Phänotypen. Es gibt gute Möglichkeiten zur Datenintegration mittels Excel über *.csv oder *.xml Dateien. Zudem besticht das Programm durch gute Layoutmöglichkeiten bei der Ausgabe von Stammbäumen und Berichten.
Allerdings ist es ein kommerzielles Programm mit Kosten von ca. 130 Euro pro Einzel-Lizenz. Zusätzliche Module kosten extra.

ENDOG
ist ein Computer Programm, um die genetische Variabilität von Populationen mittels Stammbaum-Informationen festzuhalten. Die Zielgruppe sind Forscher oder verantwortliche Personen im Bereich Populationsmanagement oder Studenten, die sich mit populationsgenetischen Analysen beschäftigen.
Primäre Analysefunktionen von ENDOG sind die Berechnung der individuellen Inzucht (F) und der durchschnittliche Verwandtschaftskoeffizient (AR). Zudem können die Benutzer von ENDOG sinnvolle Parameter der Populationsgenetik berechnen, wie z.B. die Anzahl der Vorfahren, die die genetische Variabilität der Herde darstellen. Weiterhin berechnet die aktuelle Version von ENDOG (F) Statistiken mittels genealogischer Informationen.

Optimate
ist ein schnelles Computer Programm für Registrierung und einfaches Arbeiten mit genealogischen Daten. Das Programm ist über die DOS Eingabemaske zu bedienen.
Optimate ist ein nützliches Werkzeug für Züchter, um Informationen über die Anpaarung und die Verminderung der Inzucht zu bekommen, allerdings ist die Dateneingabe relativ umständlich und somit für große Datenmengen ungeeignet.

PEDSYS
PEDSYS (Pedigree Database System) sind eine ganze Reihe von Programmen für das Management und die Analyse von genealogischen und demographischen Daten. Der Schwerpunkt scheint vor allem in der wissenschaftlichen Bearbeitung zu liegen. Zudem ist der Installationsprozess nicht ganz einfach nachzuvollziehen.
Allerdings kann es auf allen wichtigen Betriebssystemen verwendet werden. Die letzte Version ist von 1999, es scheint aktuell nicht mehr weiterentwickelt zu werden.

Zusammenfassung
Die fünf dargestellten Software Programme sind nützliche Werkzeuge, um Tierpopulationen zu managen und um Inzucht zu verringern. Die Auswahl zur Anwendung eines der Programme hängt eindeutig von den Ansprüchen des Anwenders und den vorhanden Computer Kenntnissen sowie der Größe der zu prüfenden Population ab.

Falls lediglich eine kleine Population zu betreuen ist und die Kosten eine große Rolle spielen, kann Optimate eingesetzt werden. Falls weitergehende genetische Analysen durchführt werden sollen und falls einige Erfahrungen in Statistik vorliegen, könnten PEDSYS oder ENDOG favorisiert werden. Falls der Schwerpunkt auf einem Erhaltungsprogramm liegt und die Computer- und Datenverarbeitungskenntnisse und die Analysemöglichkeiten hinsichtlich der Inzucht nicht so weitreichend sind, empfiehlt sich die Tierdatenbank ZVSN inklusive eventuellen direkten Support. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Datenbank nach Ihren Wünschen angepasst werden kann (kostenpflichtig).

Für ein weitergehendes Management einer Tierpopulation inklusive tiermedizinischer Daten, einem adäquaten Berichtswesen sowie einem Kontakt Verwaltungsbereich, gepaart mit eher geringen Computerkenntnissen empfiehlt es sich, etwas Geld für eine proprietäre Software wie dem Breeders Assistent auszugeben.

 

Kurznachrichten

Neue EU-Richtlinie zur Zulassung von Landsorten
Die neue EU-Richtlinie 2008/62/EG vom 20. Juni 2008 bringt endlich die lange erwarteten Ausnahmeregelungen für die Zulassung von Landsorten und anderen Sorten, die an die natürlichen örtlichen und regionalen Gegebenheiten angepasst und von genetischer Erosion bedroht sind, sowie für das Inverkehrbringen von Saatgut bzw. Pflanzkartoffeln dieser Sorten. Der deutsche Text kann herunter geladen werden von:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2008:162:0013:0019:DE:PDF

Balkan Workshop über Kurzhornrinder
Das SAVE-Monitoring Institute will ein Expertentreffen mit Workshop "Notwendigkeiten für die Weiterzucht gefährdeter Kurzhorn-Rinder in den Balkanländern (Busha-, Prespa-, Rodopen- und illyrische Rinder)" durchführen. Dieses soll vom 11.-13. Sept. 2008 in Pogradec (Ohridsee), Albanien, stattfinden. Kontakt:
info@monitoring.eu.com

Ergebnisse des ELBARN Workshops Kutna Hora publiziert
Die Ergebnisse des Zentralen Workshops des Projektes "European Livestock Breeds Ark and Rescue Net" vom Februar 2008 in Kutna Hora, Tschechien sind nun einsehbar unter:
http://www.save-foundation.net/ELBARN

Arca-Net und Fruit-Net zeitweise weg vom Netz
Wegen massiver Hackerangriffe auf die SAVE Datenbank-Portale im Internet mussten und müssen die beiden Online-Dienste Arca-Net (www.arca-net.info) und Fruit-Net (www.fruit-net.info) zeitweise vom Netz genommen werden. Sobald die Sicherheitslevel verbessert sind, sollen sie wieder online gehen.

 

Buchbesprechung

ALBC, die "American Livestock Breeds Conservancy" hat das Buch "Managing Breeds for a Secure Future" publiziert. Das 220 Seiten umfassende und illustrierte Buch zeigt eine Fülle von Erhaltungs-Strategien für gefährdete Rassen und ist ein gutes Handbuch für Züchter und Zuchtorganisationen. Kosten: $ 22.95, plus Versand. Bestellung bei ALBC, PO Box 477, Pittsboro, North Carolina 27312 USA
Link:
http://www.albc-usa.org

 

Veranstaltungen (Auszug)

24. August: 12. Jahres-Expo "Lebendiges Erbgut" in der Provinzdomäne Puyenbroeck in Wachtebeke, Gent, Belgien. Alle gefährdeten belgischen Rassen werden aufgeführt. Kontakt: staf.vandenbergh@skynet.be, Web: http://www.sle.be

24.-27. August: 59. EAAP Meeting mit Satelliten-Workshop "Verbindung von Erhaltungs-NGOs mit Professionals", Vilnius, Littauen. Kontakt: rbi_office@agro.auth.gr  

8.-12. September: Europäische Konferenz "Ökologische Wiederherstellung" mit Austausch von Wissen, Erfahrungen und die Weitergabe von good practices für Natura 2000 Gebiete. Ghent, Belgium. Kontakt: ser2008@semico.be, Web: http://www.ser2008.be/

9.-12. September: IV Balkan Symposium über Gemüse und Kartoffeln. Plovdiv, Bulgarien. Kontakt: krasteva.liliya@gmail.com, Web: http://www.4bsvp.org

11.-13. September: Expertentreffen und Workshop "Notwendigkeiten für die Weiterzucht gefährdeter Kurzhorn-Rinder in den Balkanländern (Busha-, Prespa-, Rodopen- und illyrische Rinder)", Pogradec, Albanien. Kontakt: info@monitoring.eu.com

13. September: Spezialitätenfest "Sortenvielfalt erleben und geniessen". 20 Organisationen stellen Raritäten rund um Obst, Gemüse, Wein und Getreide vor. Wädenswil, Schweiz. Kontakt: julia.angstl@zhaw.ch, Web: http://www.spezialitaeten-fest.ch

14.-18. September: 7. RBI Konferenz "Einfluss der Globalisierung auf tiergenetische Ressourcen. Hanoi, Vietnam. Kontakt: rbi_office@agro.auth.gr

18.-20. September: VI Iberischer Kongress über gefährdete Nutztierrassen, Lissabon, Portugal. Kontakt: sprega.pt@gmail.com, Web. http://www.sprega.com.pt/sprega.html

27.-28. September: 6. Regionale Regionale Balkan-Messe "Agrobiodiversittät und ländliches Erbe", Dimitrovgrad, Serbien; Schau von alten Balkan-Rassen. Kontakt: balkanika@ptt.yu

29. September: "Europäischer Tag der AgroBiodiversität (EAD). PR-Anlass zum Thema "Arche- und Rettungs-Stationen". Verschiedene Aktivitäten der SAVE Netzwerk-Organisationen in ihren jeweiligen Ländern. Kontakt: info@monitoring.eu.com

5.-14. Oktober: 4. IUCN World Conservation Congress "Eine vielfältige und nachhaltige Welt", Barcelona, Spanien. Kontakt: congress@iucn.org, Web: http://www.iucn.org/congress/2008/congress.htm  

15.-18. Oktober: Film Festival "Pastoralismes et Grands Espaces" in Les Adrets (bei Grenoble), Frankreich. Kontakt: festival7laux@tiscali.fr, Web: http://www.alpages38.org/festival7laux/

23. - 27. Oktober: 3. Terra Madre Welttreffen und Salone del Gusto (SlowFood), Turin, Italien. Kontakt: terramadre@slowfood.it, Web: http://www.terramadre.info

25.-26. Oktober: Ausstellung "Kartoffeln aus aller Welt". Torriglia (bei Genua), Italien. Kontakt: scrivi@quarantina.it, Web: http://www.quarantina.it/expo2008.htm

11. Nov.: Fachtagung "Erhaltung der Sortenvielfalt - Regeln für die Schweiz und Europa" (Simultanübersetzung deutsch-französisch) in Bern, Schweiz. Kontakt: catherine.gosteli@cpc-skek.ch

14.-16. November: 8. Internationales Pomologen-Treffen, Beratzhausen, Lkr Regensburg, Bayern. Kontakt: josef.wittmann@gmx.de

 

 

=> Weitere Auskünfte sind erhältlich bei:
SAVE Foundation, Joseph-Belli-Weg 5, D-78467 Konstanz
E-Mail:
office@save-foundation.net

 

 

22.7.2008

SAVE Head Office
Joseph-Belli-Weg 5
D-78467 Konstanz
Deutschland

office(at)save-foundation.net