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Turopolje
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SAVE Foundation
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Fotos: Grünenfelder (1, 2, 4), Naturpark (3) Unterstützung:
Gute Chancen für die Turopoljer in Kroatien Die Turopolje Schweine sind optimal an ihren oft überschwemmten Lebensraum angepasst. Sie suchen die Nahrung auch unter Wasser und tauchen sogar nach Muscheln. Die Turopoljer dürften zu den letzten Schweinen Europas gehören, die noch ganzjährig durch die die Auenwälder begleitenden Eichenwälder pirschen. Das SAVE-Erhaltungsprojekt macht jetzt wieder von sich reden. Vorbei sind zwar die abenteuerlichen Rettungsaktionen während des Bürgerkrieges, längst beherrscht der ordentliche Zuchtaufbau das Tagesgeschehen. Aber die kroatische Seite hat nun die Voraussetzungen geschaffen, das Projekt voll in eigene Hände zu übernehmen. Die zwischen Sisak und Stara Gradiska gelegenen Hutweiden und Hartholzauen wurden zum 500 km2 grossen Naturpark Lonjsko Polje zusammengefasst und eine zwar kleine und überlastete, aber funktionierende Parkverwaltung geschaffen. Zum Direktor gewählt wurde der Wildbiologe Goran Gugic, der sich jahrelang im Auftrag der Euronatur für die Errichtung des Parkes eingesetzt hatte. Gugic koordinierte auch das Turopoljer Projekt der SAVE Foundation vor Ort. SAVE freut sich über diesen grossen Erfolg! Der Naturpark Lonjsko Polje repräsentiert eine Kulturlandschaft, wie sie noch bis vor 100-150 Jahren für weite Teile Mitteleuropas typisch war. Heute sind die Auen und Hutweiden im Lonjsko Polje das einzige noch "lebende" Beispiel einer solchen Landschaft. Mit der Schaffung des Naturparkes verstärken sich die staatlichen Erhaltungsmassnahmen für das Turopolje Schwein, das neben dem Dubrovniker Pramenka-Schaf zu den gefährdetsten Nutztierrassen Kroatiens zählt. Die Parkverwaltung hat sich verpflichtet, an der Rettung des Turopolje Schweines aktiv mitzuwirken und die Schweine ins Parkkonzept einzubeziehen. Diese haben sich als ein wichtiger Faktor zur Offenhaltung der Hutweiden erwiesen. Seit dem Jahr 2000 sind Haushaltsmittel bereitgestellt, um Zuchttiere aufzukaufen und eine parkeigene Nukleus-Herde aufzubauen. Die SAVE Foundation hat das Projekt guten Gewissens in die Hände der Parkverwaltung übergeben können (Frühsommer 2001). Damit hat ein schwieriges SAVE Projekt seinen Abschluss gefunden. Der Dank gehört allen, die mit bei der Rettungsaktion dabei waren. Darüber hinaus danken wir ganz besonders der Euronatur für für die Projektpartnerschaft, der Erlenmeyer Stiftung für die Finanzierung der Rettungsaktion mitten im Bürgerkrieg und der Graf Fabrice, von Gundlach & Payne-Smith Stiftung für die anschliessende kontinuierliche Unterstützung des Erhaltungsprojektes.
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SAVE
Foundation office(at)save-foundation.net
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![]() aktualisiert: 8.9.2001 |
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